Camilla Läckberg - Die Schneelöwin
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Camilla Läckberg - Die Schneelöwin
 
Arne Dahl - Sieben minus eins

... über Medizin, Tod und Krimis

Mediziner werden ausgebildet, um den Tod so gut sie können aufzuhalten.
Das ist das eine Projekt der Menschheit, um Macht über den Tod zu bekommen. Das andere zielt darauf ab, Menschen so effektiv wie möglich das Leben zu nehmen. Beide Projekte währen fortdauernd an - im Großen wie im Kleinen.

In beide Projekte investieren wir laut Nilsonne gigantische Mengen an Geld, Energie und Kreativität. Beide Projekte scheinen weit tiefer in der Vergangenheit verwurzelt zu sein als wir es zu überblicken in der Lage sind. Beide Projekte beeinflussen den, der sich mit ihnen beschäftigt.

Åsa Nilsonne glaubt, dass es ihr eine gewissen Balance verleiht, zu wissen, wie stark die Kräfte sind, sowohl diejenigen, die das Leben erhalten wollen als auch die, die es verkürzen wollen. Deswegen schreibt sie über Mord. Außerdem interessiert es sie, wie wir durch unsere Arbeit geformt und deformiert werden. Deswegen schreibt sie über die Polizistin Monika Pedersen.

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So beschreibt sie ihre Bücher als drei Romane, die von der dunklen Seite unseres Verhältnisses zum Tod handeln, drei Romane, die von einer jungen Frau und ihren Möglichkeiten handeln, sich in ihrem Beruf und in ihrem Leben zu entwickeln.

Das vierte Buch, "Smärtbäraren" (etwa: Der Schmerzträger) wurde kein Krimi, sondern ein "ganz gewöhnlicher" Roman, der von dem Dilemma der Helfer erzählt, obwohl sich auch hier ein kleiner Spannungsmoment einschlich...

Romane und Krimis


In einer Zeit, in der viele Verfasser, die normalerweise keine Krimis schreiben, die Grenzen des Genres austesten, hat Åsa Nilsonne es genau andersherum gemacht - "Smärtbäraren" ist kein Krimi!
Es ist ein Roman über das Dilemma der Helfer, über Schwesternschaft, darüber, wie wir uns erinnern, wer wir sind, von Tag zu Tag, von Woche zu Woche.

PC Jersild ("Barnens ö") beschreibt den Roman als eine Kreuzung zwischen einem Thriller und einem Wissenschaftsroman und er hat wahrscheinlich Recht. (März 2002)


"Kyskhetsbältet" (Rivalinnen) ist das dritte Buch mit Monika Pederson als Protagonistin, nunmehr "Polizeiinspektorin" auf dem Polizeirevier in Stockholm City. Während einer eiskalten Woche kurz vor Weihnachten kämpft sie zum einen mit einem ungewöhnlich komplexen Mordfall, zum anderen mit ihrer zunehmenden Erschöpfung. (Herbst 2000)
Mit diesem Buch gewann sie den Polonipreis 2000.



Buchtipp
Camilla Läckberg - Die Schneelöwin
"I det tysta" (Im Verborgenen) ist der zweite Roman über Monika Pedersen, die gerade eine längere Vertretung bei der Kriminalpolizei in Stockholm angetreten hat. Sie hat gerade erst angefangen zu lernen, wie die Arbeit funktioniert, aber während einer warmen und trockenen Sommerwoche in Stockholm bekommt sie es mit einem Fall zu tun, der ihr Improvisationsvermögen auf die Probe stellt.


"Tunnare än Blod" (Dünner als Blut) ist das erste Buch über Monika Pederson.
Wir treffen dabei auf eine enthusiastische und vertrauensvolle junge Polizistin, die während einer kaotischen Märzwoche in Stockholm in ihren ersten Mordfall stolpert.


Übersetzung und redaktionelle Bearbeitung
Alexandra Hagenguth/ Literaturportal schwedenkrimi.de - Krimikultur Skandinavien
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