Camilla Läckberg - Die Schneelöwin
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Camilla Läckberg - Die Schneelöwin
 
Arne Dahl - Sieben minus eins
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"Elling schreibt" Hörspielfassung des Buches "Blutsbrüder" von Ingvar Ambjørnsen

In jedem von uns steckt ein Elling - "Elling schreibt" schafft das Kino-im-Kopf-Gefühl
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Elling und Kjell-Bjarne haben soeben eine Sozialwohnung in Oslo bezogen. Kennen gelernt haben sich die beiden in einer psychiatrischen Klinik. Beide plagt die Angst vor der Welt. Schon der Gang zur Toilette quer durch ein Restaurant ist für die beiden kontaktscheuen Freunde eine Angst, die es nun im Alltag zu überwinden gilt.

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Eines Abends kommt es schließlich zu einer schicksalsschweren Begegnung. Im Hausflur treffen Elling und Kjell-Bjarne auf die betrunkene, schwangere Reidun. Der riesenhafte und etwas zurückgebliebene Kjell-Bjarne verliebt sich in Reidun, und Elling muss fortan nicht nur gegen seine zahlreichen Ängste ankämpfen, sondern auch gegen seine Eifersucht. Dennoch ist die Bekanntschaft mit Reidun auch für Elling ein Schlüsselerlebnis. Reiduns hilfloser Anblick auf der Treppe inspiriert ihn zu seinem ersten Gedicht: "Ihr Haar / Eine schwarze Rabenschwinge, und der Wind / Schlug sie gegen das ungeputzte Linoleum. / Wir legten sie aufs Bett / Und sahen: Die Engel hatten sie schon geschwängert."

Auf höchst unkonventionelle Weise, wie es so Ellings Art ist, macht er dieses Gedicht nun einer breiteren Öffentlichkeit bekannt, und geht fortan als "Sauerkrautpoet" in die Geschichte ein. Auch für Kjell-Bjarne und Reidun gibt es schließlich ein Happy End.

Die Hörspielproduktion vom MDR basiert auf dem dritten von insgesamt vier Romanen des Norwegers Ingvar Ambjørnsen um den Antihelden Elling, die seinem Autor in Norwegen zu Kultstatus verhalfen. Die Konzentration auf den dritten Elling-Roman "Blutsbrüder" bewirkt natürlich einige (Ver-)Kürzungen. Dennoch ist die Produktion äußerst hörenswert.

Das liegt schlicht an allem: An den Sprechern, an der Dramaturgie und der eigenwilligen musikalischen und akustischen Untermalung. Allen voran ist da Jens Wawrczek als Elling (der Peter Shaw der "Die drei ???") zu nennen. Seine Stimme ist Elling: Mal exaltiert, mal brüchig, mal verletzlich, mal fröhlich, mal stolz, mal tragisch, mal komisch… Wie schafft einer es nur, alle Widersprüche, alles Brüchige und Zwiespältige, alles Tragisch-Komische dieser Figur in einer Stimme zu verdichten?! Nicht zuletzt der Leistung von Jens Wawrczek ist es daher zu verdanken, dass die Geschichte Ellings - auch und gerade für alle, die Elling bisher nicht kennen - auf eine CD komprimiert dargestellt werden konnte, und der Hörer dennoch das Gefühl, hat alles über diesen sonderbaren Kauz Elling zu erfahren. Doch auch Heinz Werner Kraehkamp als Kjell-Bjarne ist purer Hörgenuss. So ist dieser mit Liebe zum Genre produzierten Hörspielfassung die Erkenntnis zu verdanken, dass in jedem von uns ein Elling steckt.

Vielen Dank an Alexandra Hagenguth
© Mai 2004 Literaturportal schwedenkrimi.de - Krimikultur Skandinavien

"Der letzte Deal" von Ingvar Ambjørnsen

Sehr lesenswert für alle die wissen wie man `ne Tüte dreht
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Der letzte Deal" vermittelt ausgezeichnet jene Atmosphäre die man z.B. spürt wenn man in Bayern Dope verdealt. Wer das schon einmal getan hat, wird schnell ahnen, daß die beiden Hauptakteure unter ziemlich grossen Druck stehen - denn nicht nur das Geschäft mit den Platten ist ziemlich aufreibend, sondern auch die restlichen Umstände kehren sich gegen die beiden Hauptakteure. Angst und Paranoia pur, denn für das was sie tun liegen ca. 10 Jahre in der anderen Waagschale von Justitia. Meiner Meinung nach ein geniales Buch von Ambjørnsen, daß die Stimmung im konservativen Norwegen Anfang der 80er Jahre gegen die Dealer, "Haschgiftspritzer" und Gammler perfekt wiedergibt. Ein Zitat aus dem Nachwort von Ambjørnsen "Mir ist jetzt vergeben, aber tatsächlich mußten einige der beliebtesten Schmuggelrouten damals für lange Zeit aufgegeben werden, weil mein Buch zu dicht an der Wirklichkeit lag. Heute wird mir allerdings geglaubt, wenn ich sage, daß das nun wirklich damals nicht meine Absicht war."

Vielen Dank an einen Leser aus Aachen
© April 2001 Literaturportal schwedenkrimi.de - Krimikultur Skandinavien


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Camilla Läckberg - Die Schneelöwin
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