Camilla Läckberg - Die Schneelöwin
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Camilla Läckberg - Die Schneelöwin
 
Arne Dahl - Sieben minus eins

EXKURS 2005

Das Frauenbild in Kjell Erikssons "Die Sterne der Nacht"

Eine Analyse unter Zuhilfenahme feministischer literaturwissenschaftlicher Theorie.
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Skandinavien - das projizierte Paradies des 20. und 21. Jahrhunderts. Skandinavien steht heute vielen als "emanzipiert", als Vorbild für die Gleichstellung zwischen Mann und Frau, als PISA-Paradies und soziale Balance trotz Marktwirtschaft und Kapitalismus. Doch ein näherer Blick auf - sicherlich völlig unzureichend, da singulär herausgegriffen - Kjell Erikssons neuesten Roman "Die Sterne der Nacht" offenbart ein zum Teil konservatives Frauenbild. Wie, konservativ?! Ist Ann Lindell denn nicht alleinerziehende Mutter und berufstätig? Doch, das ist sie. Aber Ann Lindell ist in "Die Sterne der Nacht" nicht die eigentliche Protagonistin. Tatsächlich steht doch Laura Hindersten, die Tochter des vermissten Petrarca-Forschers, im Mittelpunkt, und wie Kjell Eriksson diese Laura charakterisiert, ist interessant. Er scheint dabei nämlich die längst überwunden geglaubte Opposition von "Natur" = Frau und "Kultur" = Mann wieder aufzumachen.

Kultur versus Natur

Ulrik Hindersten ist der Petrarca-Forscher, der nur für seine Wissenschaft und seine Bücher lebt. Allein die Tatsache, dass er Petrarca-Forscher ist, reicht aus, ihn in absoluter Opposition zu seiner Frau Alice zu setzen. Alice stammt aus Nordschweden, vom Lande, etwa "dreißig, vierzig Kilometer" nördlich von Uppsala gelegen. 1 Lauras Mutter war "geboren und aufgewachsen in einer Landschaft." 2 Ganz im Gegensatz also zum Vater, der das Stadt- und Universitätsleben bevorzugt - oder das Leben im Kultur verkörpernden Italien. Mit Laura geht Alice regelmäßig in den Botanischen Garten Uppsalas und erklärt ihr alle Blumen- und Pflanzennamen auf Latein und Schwedisch. Hier - wie im heimischen Garten, um den sich ausschließlich Alice kümmert - ist Lauras Mutter offensichtlich ganz in ihrem Element, das die Natur ist: "Manchmal verfiel sie dort in einen Dialekt (…) Vor allem wenn sie sich mit anderen Frauen unterhielt, benutzte sie Worte aus dem Dialekt ihrer Kindheit" 3, was ihr Zuhause strengstens verboten ist. Dass Alice eins ist mit der Natur zeigt sich auch an ihrer Anziehungskraft, die sie im Botanischen Garten auf Männer ausübt: "Die Männer, die vorbeigingen, warfen ihrer Mutter Blicke zu (…), [in denen] mehr lag, als nur ein Interesse für Rudbeckien und Seidenpflanzen. Ihre Mutter lächelte alle an, auch die Männer." 4 Hier im Botanischen Garten, in der Natur, verwandelt sich die ansonsten gegängelte Alice in eine Art Sirene, der es gelingt, andere in ein Gespräch zu verwickeln und ihnen ein Lachen zu entlocken. 5 "Aber dies galt nur für den Botanischen Garten, er war eine Art Reservat, eine grüne Oase, in die ihre Mutter sich begab, um ungekünstelt und frei sprechen zu dürfen." 6 Auch beim Beerenpflücken zeigt sich die starke Verbindung zur Natur von Alice und ihrer Schwester: "Ich erinnere mich noch, wie schnell Alice beim Pflücken war. Meine Mutter war genauso. Das hatten sie im Blut." 7

In diesen Antagonismus zwischen Vater und Mutter, Mann und Frau, Kultur und Natur wird nun also Laura hineingeboren. Ungewollt, wie sich später herausstellt. Alice hatte damals an Abtreibung gedacht, sich jedoch auch auf Drängen ihres Schwagers für das Kind entschieden. 8 Doch Laura wird mehr und mehr zur Belastung für die Mutter 9, die in der Beziehung mit Lauras Vater zusehends unglücklicher wird. Sie verliebt sich schließlich in Petrus Blomgren, einem ehemaligen Bauern, der ihr bei der Gartenarbeit hilft, und beginnt eine Affäre mit ihm. Laura erfährt davon und rächt sich an ihrer Mutter, indem sie sie umbringt.

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Durch die Beziehung zu einem anderen Mann entfernt Alice sich von ihrer Tochter, die das als Verrat empfindet: "Sie war meine Mutter, und sie hat mich im Stich gelassen." 10 Hinzu kommt die Kränkung: "Sie hat mich ausgelacht. (…) Sie hat gelacht. Ich wollte doch nur, daß sie so war, wie eine Mama sein soll, aber am Ende war ihr das völlig egal. (…)." 11 Mit Melanie Klein kann man zudem postulieren, dass der Muttermord für den angeborenen Aggressionstrieb des Kindes steht, der sich auf den Mutterleib und dessen phantasierte Inhalte (Penis, Babys, Exkremente) richtet, mit dem Ziel, diese zu rauben oder zu zerstören. Was sonst nur in der Phantasie des Kindes geschieht und zur "normalen" Entwicklung gerechnet wird, findet hier seine Entsprechung in der Realität des Romans. Die Folgen sind verheerend, nicht zuletzt für Laura, die kein lebenswertes Leben zu leben fähig scheint.

Als Witwer versucht der Vater, Laura nach seiner Kultur zu erziehen: "'Du musst hart gemacht werden', sagte er."12 "Sie[Alice, Anm. d. Autorin] hat nicht gekämpft" (…). 13 So eignet sich Laura schließlich eine "normale" Fassade an, eine Seite, die für (männliche) Kultur stehen kann, denn sie ist Betriebswirtin und schreibt ihre Examensarbeit über "Theoretische Modelle zur Führung von Unternehmen für Spitzentechnologie mit hoher innovativer Kapazität, aber einem Mangel an Kapitalzufuhr". 14 Das heißt, um "Kultur" zu verkörpern, eignet sich Laura eine männerdominierte Domäne, die Betriebswirtschaft an. Doch Laura erscheint als zerrissener Mensch, wie das schon in den Briefen Alice's an ihren Schwager Mårten angedeutet wird. Durch ihre Bildung - auch und gerade die humanistische, die ihr ihr Vater nahe gebracht hat - scheint sie den Kontakt zum "Ursprünglichen", zur Natur zu verlieren. Dies spiegelt sich in Lauras Traum wider. 15

Lauras Traum

In diesem Traum befindet sich Laura in einem fremden Land, um fremde Sitten und Gebräuche zu studieren. Obwohl sie "das fremde Idiom studiert und mehrere Kurse belegt" 16 hat, sich dem Phänomen also von der kulturellen, d.h. männlichen, Seite nähert, hat sie Verständigungsprobleme, und das "natürliche", weiblich-intuitive Verständnis für die Frauen - ganz bezeichnend auch Frauen - scheint ihr ebenfalls abhanden gekommen zu sein. Sie bittet die Frauen, wichtige Passagen aufzuschreiben. Was sie bekommt, sind die Buchstaben "ALO". Was das bedeutet, bleibt ihr verborgen. Mit dem Tod der Mutter ist also die "natürliche" Verbindung zum Element Natur, zu den Menschen und Tieren, und zu sich selbst abhanden gekommen. Gleichzeitig bieten die Mittel der Kultur (der Männer) - Sprache und Schrift - keinen Ersatz. Mit diesen Substituten ist es ihr ebenfalls nicht möglich, in Kontakt mit sich selbst und der "Natur" zu kommen.

Lauras Weg zu sich zurück

Nach dem Muttermord folgt der Vatermord als Akt der Befreiung. Immer wieder spricht Laura davon, jetzt, wo ihr - despotischer - Vater "verschwunden" sei, frei zu sein. Objektiv betrachtet aber wird Laura als Wahnsinnige dargestellt. Ihre Handlungen - z.B. die Bücherverbrennung, ebenfalls symbolischer Akt der Befreiung von der ihr aufoktroyierten (männlichen) Kultur - werden zunehmend als irrsinnig dargestellt und auch so von der Umwelt kommentiert.


Buchtipp
Camilla Läckberg - Die Schneelöwin

Das Mythische bei Laura wird weiter verstärkt, indem ihr kreatürliche Attribute zugeschrieben werden. Mehrmals wird Laura beispielsweise als "Troll" bezeichnet; einmal von ihrem Liebhaber Stig 17 und ein andermal von ihrem Cousin Lars-Erik. 18 Das Tierische an Laura findet weiter seinen Ausdruck in ihrer starken Behaarung, vor allem auch im Genitalbereich: "Was ihn verblüffte, war[en] (…) die vielen Haare. Seine Hand strich über ihren Bauch, sein Zeigefinger folgte dem dunklen Streifen hinunter zu dem üppigen Haarbusch (…)." 19 Ebenso animalisch wie stark ist auch die Anziehungskraft, die Laura auf Stig ausübt. "[I]hr feuchter und angespannter Körper erinnerte ihn an ein gehetztes Tier." 20 Laura wacht mit Blutgeschmack im Mund und zerkratzten Beinen auf 21; "Laura kochte. (…) Laura leckte und saugte, ritt und biss."22 Sie ist getrieben von "hemmungslose[r] Energie" 23, doch ganz richtig konstatiert Stig auch, dass Laura (nur) die Rolle eines Katalysators gespielt, "schlummernde Träume in ihm geweckt" 24 hat. Stig ist schwach und passiv, und ebenso schwach und passiv, wie er sich von Laura in eine Affäre hat ziehen lassen, lässt er sich ziemlich simpel, passiv und schnell von seiner Frau Jessica austricksen, um sich am Ende doch für sie zu entscheiden. Als es zum "Show-down" zwischen ihm, Jessica und Laura kommt, empfindet er nur noch Ekel für Laura und Scham über sich selbst. 25 Jetzt, bei Tage, bei hellem Lichte und mit Verstand betrachtet, kann er nicht mehr verstehen, was ihn zu dieser Frau zog und weil ihm das Angst macht, "hätte er den Körper zu seinen Füßen am liebsten getreten". 26 Der Troll ist verscheucht. Mit dem Verlust der sexuellen Attraktion verliert Laura auch die Macht über ihren Liebhaber und damit vollends die Kontrolle über sich selbst.

Laura flüchtet erneut zu ihrem Cousin Lars-Erik und in verwirrenden Worten, die Lars-Erik nicht alle begreift, erzählt Laura ihm vom Mord an ihrer Mutter, ihrem Vater und den drei alten Männern - darunter der Liebhaber ihrer Mutter, Petrus Blomgren.

In diesen Schlussszenen häufen sich die Anspielungen auf das Troll-Wesen Lauras. Lars-Erik erinnert sie an eine Begebenheit aus ihrer Kindheit. Laura hat beim Beerenpflücken gemogelt und den Boden ihres Eimers mit Moos ausgelegt. Lars-Eriks Vater hat gelacht und gemeint, "du wärst wie ein Waldtroll." 27 In ihrer letzten öffentlichen Szene zitiert Laura aus einem Gedicht: "(…) Betracht ich sinnend die grausamen Sterne,/Die mich geformt aus allzuweicher Erde;/Den Tag verwünsch ich, da ich sah die Sonne,/Die dem mich gleich macht, der da haust im Walde." 28 Ein letzter Versuch, Kontakt zu "dem Anderen" und damit zu sich selbst zu bekommen, schlägt fehl: "'Willst du mit mir schlafen?' sagte sie plötzlich. (…) ‚Ich glaube, das wäre keine gute Idee', sagte er." 29

Zu Lauras traumatisierten Wesen gehört es, dass sie Liebe und Nähe mit Sex verwechselt. Über den Liebesakt will sie vielleicht auch in Kontakt mit sich selbst kommen, ihrer Seele, will sich spüren, aber längst schon ist sie innen wie Stein, wie es an einer anderen Stelle im Buch heißt.

Laura steht damit - wie es in den Women's Studies klassischerweise den Frauen zugeordnet wird - durch und durch für das Irrationale, das Kreatürliche, Mythische und für die Natur in Opposition zur Kultur, wie sie von den Männern repräsentiert wird. Folgerichtig ist Laura am nächsten Morgen spurlos aus Lars-Eriks Haus verschwunden. So unerwartet wie sie aufgetaucht war, so unerwartet ist sie auch fortgegangen, scheinbar spurlos verschwunden. "Er rief ihren Namen, sah in der Scheune, dem Holzschuppen und der Garage nach und musste feststellen, dass Laura den Hof verlassen hatte." 30 Wohin bleibt ungesagt, aber der Gedanke liegt nahe, dass sich Laura, der "Troll", in den nahe gelegenen Wald zurückgezogen hat - wie es sich für einen "Troll" gehört.

Fazit

Alice und Laura weisen in "Die grausamen Sterne der Nacht" typische Zuschreibungen auf, wie sie von den Women's Studies und Gender-Studies beschrieben werden. Sie stehen für Natur, Irrationalität, Mythisches, Erdverbundenheit, die Nähe zum Tod und weisen animalische - oder zigeunerhafte 31 - Züge auf. Während diese Eigenschaften bei Lauras Mutter aber noch als "gesund" dargestellt werden - Alice ist in ihrer Ehe mit Lauras Vater Ulrik unglücklich, aber sie lebt auf, wenn sie in der Natur ist, wenn sie ihren Dialekt der Heimat vom Lande sprechen darf usw. -, erscheint dies bei Laura zunehmend als krank.

Schuld daran ist, neben dem Liebesverrat durch die Mutter, des Vaters despotischer Versuch, Laura zu seinem Ebenbild zu formen, ihr also in der Sprache der feministischen Theorie, die männlich dominierte Kultur (Sprache, Literatur, Schrift) zuzuschreiben und aufzuoktroyieren. Dieses Verständnis von Kultur scheint hier also keine Alternative zur "weiblichen Natur" zu sein. Dass Alice aber von ihrer Tochter umgebracht wird, weil sie offenbar nicht bereit ist, die Liebe und Nähe, die sie in ihrer Beziehung zu Petrus Blomgren gefunden zu haben scheint, aufzugeben, suggeriert doch, dass, ließe man die Frau in Einklang mit "ihrer Natur" leben, sie glücklich sein könnte. Das ist ein durchaus antiquiertes, vielleicht schon romantisch verklärtes, Frauenbild, doch Kjell Eriksson fügt dem etwas Neues hinzu.

Statt nun nämlich die männlichen Opponenten, wie Kultur, Zivilisation und Bildung, als das Idealbild und die Ordnung erhaltend darzustellen, zeigt Kjell Eriksson die "männliche Kultur" in ihrer degenerierten, pervertierten Form. Lauras Vater bleibt zeitlebens die gesellschaftliche und wissenschaftliche Anerkennung verwehrt. Das "männliche" Konzept ist also keine lebenstüchtige Alternative. Damit wird allein das "weibliche" Konzept, wie es von Alice verkörpert wird, als lebenstüchtig - für beide Geschlechter - dargestellt. Das Irrationale, Natürliche und Mythische wird also nicht wie vormals per se zur Bedrohung der bestehenden Ordnung, sondern nur dann, wenn es zerstört und dadurch das "natürliche Gleichgewicht" gestört wird. Wäre Laura ein glücklicherer Mensch geworden, der mit sich im Reinen ist, wenn sie die Mutter nicht in einem Racheakt ermordet hätte, sondern die Widersprüchlichkeit - oder Doppelmoral - ihrer Eltern hätte bestehen lassen? Es gibt Zweifel, denn Alice's Briefe an Mårten deuten an, dass Laura schon als Kind die Zerrissenheit zwischen Natur und Kultur spürt und destruktiv gegen andere wendet. 32

Laura konnte weder in der "männlichen" noch in der "weiblichen" Lebenskonzeption überleben, weil sich das "männliche" Konzept als unterlegen erweist, während sie gleichzeitig als post-moderner, d.h. zerrissener Mensch, das "weibliche" Konzept, wie es von ihrer Mutter verkörpert wurde, nicht akzeptieren konnte.

"Die grausamen Sterne der Nacht" exerzieren sozusagen einem Ödipus-Komplex unter umgekehrten Vorzeichen. Damit bleibt am Ende ein ambivalentes Bild vom Verhältnis der Geschlechter zu Beginn des 21. Jahrhunderts und eine unbeantwortet bleibende Frage nach der vermeintlich "richtigen" Lebenskonzeption - ganz wie in der Realität.

Autorin:
Alexandra Hagenguth
KONTEXTE - Wissensportal für Text, PR, skandinavische Sprachen und Literaturen
© Oktober 2005 - Literaturportal schwedenkrimi.de - Krimikultur Skandinavien


Weiterführende Literatur
  Lena Lindhoff, Einführung in die feministische Literaturtheorie. Stuttgart: Metzler, 1995
  Jutta Osinski, Einführung in die feministische Literaturwissenschaft. Berlin: Erich Schmidt Verlag, 1998
Legende
1 vgl. Kjell Eriksson, Die grausamen Sterne der Nacht. Paul Zsolnay Verlag: Wien, 2005, S. 278.
2 ebd.
3 ebd. S.71
4 ebd. S.70
5 vgl. ebd.
6 ebd. S.70
7 ebd. S.390
8 vgl. ebd. S.362-363
9 vgl. ebd.
10 ebd. S.392
11 ebd. S.391
12 ebd. S.149
13 ebd. S.148
14 ebd. S.230
15 vgl. ebd. S.229
16 ebd.
17 vgl. ebd. S.335: "Du bist ein Troll" (…)
18 vgl. ebd. S.390
19 ebd. S.156
20 ebd. S.160
21 vgl. ebd. S.200
22 ebd. S.259
23 ebd. S.333
24 ebd.
25 vgl. ebd. S.355
26 ebd.
27 ebd. S.390
28 ebd. S.393
29 ebd.
30 ebd. S.395
31 vgl. ebd. S.282
32 vgl. ebd. S.362
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